In der Serie „Crazys Movies“ vom Crazylife Magazin dreht sich alles rund um die Kunstform Film. Von der Filmgeschichte, bedeutende Event-Movies bis hinzu Pioniere, die den möglich machten und weiterentwickeln.

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Schreiben ist natürlich Schreiben, Schauspiel kommt aus dem Theater, und Kinematographie kommt aus der Fotografie. Die Bearbeitung – also „Editing“– ist einzigartig im Film. Man kann etwas aus verschiedenen Blickwinkeln fast gleichzeitig sehen somit schafft es neue Erfahrungen.

 

 

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Stanley Kubrick U.S. – Amerikanischer Filmregisseur, des 20.Jahrundert. Foto: tcL

Das Editing (dt. die Bearbeitung) ist einzigartig, weshalb ein/e Filmeditor/in nur dann aus verschiedenen Einstellungen, Szenen und Sequenzen zu einem Film verarbeiten kann, wenn er/sie stetig Engagement beweist. Die Arbeit eines Editors setzt die Bereitschaft ständiger Weiterbildung voraus. Nur so kann man mit Trends und technischen Erneuerungen mithalten. Wer mit den Standards nicht vertraut ist, kann im Bereich der Postproduktion nicht lange überleben. Das ist klar, doch wie kann man für die Weiterbildung offen sein? Nicht immer sprüht man vor Freude, wenn es darum geht Erneuerungen nach einem Update zu studieren. Für ein andauerndes Interesse und lodernde Leidenschaft darf ein anstrebender Filmeditor die Welt aus anderen Augen sehen. Sodass schneiden, montieren und setzen zu seinem Element zählen.

Bei der Erstellung eines inszenierten oder dokumentarischen Film sieht der Editor jede Aufnahme aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Einstellung wird 5,12,30 oder auch 50 Mal betrachtet und jedes mal aus einem anderen Fokus gesehen. Dabei stellt sich der Editor Fragen wie: Welche Emotionen lösen die Aufnahmen in Kombination mit einem bestimmten Sound aus? Wie könnte das Bild auf einen Zuschauer in Altersgruppe X wirken? Oder lassen sie den Zuschauer kalt? Gebe ich dem Film meine Meinung mit oder bleibe ich objektiv? Möchte die Produktion ein bestimmte Aussage vermitteln – wenn, ja wie setze ich das um?

 

Ein Filmeditor muss flexibel sein, eine ausgeprägte Vorstellungskraft besitzen und mit der Geduld im Einklang stehen. Nur so ist er in der Lage selbst kleinste Einstellungen stundenlang aneinander zu reihen, wieder zu verschieben, auszuschneiden und dann doch an eine andere Stelle wieder einzufügen. Einzig allein, um am Ende Szene für Szene eine logische, mitreisende Geschichte zu schaffen.

Der Arbeitsplatz

Bevor die Digitalisierung sich etablierte schnitten Cutter Filme oder Dokumentationen an extra dafür konzipierte Schneidetische. Die Arbeit war mit aufwändigen und langwierigen Bearbeitungsprozessen verknüpft, welche Fehler kaum zu ließ. An einem Steenbeck oder Moviola Schneidetisch arbeiten Filmeditoren bis in die späten 1980er Jahren. Heute kommt der Schneidetisch selten zum Einsatz. Lediglich Archive nutzen noch die Steenbeck und Co. bestehen aus Filmantrieb, Lampe, Kondensor und einer glänzenden Arbeitsplatte.

Digitale Systeme verdrängten Steenbeck und Moviola aus der Postproduktion. Schließlich war durch sie Zeitersparnisse und die Umsetzung unmöglicher Visionen möglich. Heute arbeitet ein Filmeditor an einem Schreibtisch mit mindestens zwei Monitoren. Über ein Videoschnittprogramm setzt er Einstellungen zu Szenen und Sequenzen zusammen. Ein Knopf und die Stimmung des Films verändert sich. Zurückspulen, Slow Motion, kopieren, einfügen, Blende und Animationen mit nur wenigen Klicks ist fast alles möglich.

Ein paar Videoschnittprogramme im Überblick:

  1. Adobe Premiere Pro aus dem Hause Adobe System
  2. Final Cut Pro aus dem Hause Apple
  3. Media Composer aus dem Hause Avid
  4. Lightworks aus dem Hause Editshare

Die Hardware sollte der aktuellen Zeit entsprechen. Auch die Software freut sich über regelmäßige Updates.

Habt ihr noch Ideen, was den Arbeitsplatz eines Film-Editors auszeichnet?

Mehr über den Beruf Filmeditor am Donnerstag den 11.01.2018

Thema: Postproduktion& Medienproduktion.

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