Portrait des jüngsten WortDefis aller Zeiten!

  • Name: Mayi Atiforkjnos Yjvern
  • Geboren:  23.04. 1838 (nach menschlicher Zeitrechnung)
  • Geburtsort: Debin im Kreis Starlinas  des Bezirks Kalskuka
  • Beruf: WortDefi, Autor, Botschafter der Menschendimension
Bild eines männlichen WortDefis
Mayi Atiforkjnos Yjvern der jüngste 1. Stab WortDefi der Geschichte.
Portrait: Archiv

Es war die Leidenschaft, die ihn packte und seinen unermüdlichen Ehrgeiz entfachte. Mayi Atiforkjnos Yjvern, wuchs wie viele anderen jungen WortDefis in den tiefen Katakomben in der Nähe Starlinas auf. Schnell zeigte sich, Mayi steckt voller Willensstärke. Mit einer Geschwindigkeit die selbst die Alten zum Staunen brachten, absolvierte er seine Aufgaben stets ohne Fehler. Niemand musste ihn antreiben oder zum Lernen ermuntern, er nahm seinen Erfolg selbst in die Hand. Beherrschte er eine Fähigkeit, setzte er sich augenblicklich daran, diese bis auf den Kern auszubauen. Dabei ließ er seiner Kreativität freien lauf. Er kümmerte sich nicht um die anderen, beschwerte sich nicht wegen dem fehlenden Tageslicht oder der ungenießbaren Speisen. Im Gegenteil ihn spornten die schwierigen Verhältnisse an. Im Dunkeln trainierte er sein Gleichgewicht und seinen Tastsinn, indem er „blind“ über Steine und kleinere Schluchten sprang oder durch enge Tunnel krabbelte. Sein Ziel: Ohne auch nur abzustürzen oder sich zu verletzen, die Strecke meistern. Mit den ersten Versuchen zog er sich schwere Brüche und etliche blutende Wunden zu, das hielt in allerdings nicht davon ab weiter zu trainieren. Nach kurzem Aufenthalt in der Krankenstation verbrachte er all seine freien Stunden am Ende eines verlassenen Schachts. Sein Lehrer und Vaterersatz Stonsons Ästrupvern beobachtete ihn jahrelang, bis er eines Tages den jungen Mayi aus einem Schacht zog und ihm sagte, dass er nun bereit sei. Bereit, um auf der Oberfläche sein Talent unter Beweis zu stellen.

Der Schwur, WortDefi Ritual, Mayi Ritual, Hilfe, Zeromonie, Erwachsen
Mayi tritt den Gang zum 1. Stab WortDefi an.                                                       Zeichnung: Archiv

Zunächst war das WortDefi Gremium entrüstet über Ästrupvern den gerade mal 50 Jahre alten Mayi mit der Oberfläche zu konfrontieren. Kein WortDefi, war in diesem Alter bereit die Komplexität der tropischen Natur, geschweige denn seiner eigenartigen Bewohner zu verstehen. Der jüngste WortDefi auf der Oberfläche zählte 120 Jahre, dennoch gaben sie dem aufgeweckten Mayi die Chance sich zu beweisen. Zu ihrem Erstaunen trotzte Mayi Atiforkjnos Yjvern die Gefahren, der Natur. In wenigen Tagen verstand er die Struktur einer ganzen Welt, ihre Funktion und ihren Aufbau. Er kommunizierte mit den Bewohnern der Oberfläche, versorgte in Ungleichgewicht geratene Gebiete mit Energie, schenkte kranken Lebewesen Kraft und begleitete unzählige Male die Geburt einer neuen Sprache. In wenigen Tagen übertraf er die Anforderungen des Gremiums. Er erlangte Erkenntnisse, die andere WortDefis erst nach 300 Jahren in den Katakomben und 200 Jahren Leben auf der Oberfläche erfuhren.

Zeichnung eines WortDefis, Jung, in Farbe
In traditioneller Kleidung steht der junge 1. Stab-Träger Model.
Portrait: Archiv

Wegen Unstimmigkeiten im Gremium blieb Mayi weiter 50 Jahre in den Katakomben. Pünktlich zu seinem 100. Geburtstag absolvierte Mayi seine Ausbildung und wurde in seine alte Heimatstadt versetzt. Dort trug er die Pflicht, den Energiehaushalt der Stadt im Gleichgewicht zu halten, damit die Baustfla gesund wachsen. Dieser Aufgabe widmete er sich aufopferungsvoll und voller Hingabe. Dabei entwickelte er zahlreiche Theorien zur Bedeutung einiger Worte, Sätze und Sprachen, die er regelmäßig an das Gremium weiterleitete. Seine Arbeiten trugen zur Definition zahlreicher KLESE bei, weshalb das Ausschuss ihn vor zwanzig Jahren, im Alter von hundertsiebzig zum 1. Stab Träger, Botschafter der Menschen-Dimension ernannten. Seine Aufgabe: akribische Analyse der menschlichen Sprache. Er trägt die Verantwortung für KLESEs, in der Menschen-Dimension und prüft sie in regelmäßigen Abständen nach Aktualität, Sinnhaftigkeit und Stimmigkeit.

Seit 4 Wochen arbeitet Mayi mit theCrazyLife Magazin zusammen, da er so seiner Affinität zu den Menschen nachgehen kann. Er liebt die Art und Weise, wie Erdlinge Worte, Sätze und Sprache gebrauchen. Das obwohl er Entsetzen über die entfremdete Definition so mancher kleinen Spracheinheiten empfindet. Gerade deshalb leitet er die Kolumne „WortDefi – was hat man sich dabei gedacht“ im „the CrazyLife“ Magazin und vereint somit Dimensionen.

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