„Fürchtet die Katakomben nicht!

Manchmal sind es die dunklen Orte, die Stärke in euch wecken.“ 

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In einem tropischen Gebiet im Norden Etrenas leben WortDefis. Ein mächtiges und altes Volk, das die Aufgabe trägt, in den sprachlichen Einheiten eine Bedeutung und Definition zu wecken.

Die Bezeichnung „WortDefi“ setzt sich aus der Buchstabenfolge Wort und Definition zusammen und beschreibt das logisch, analytische denkende Volk im Norden Etrenas.
Die WortDefis genießen eine hohe Stellung unter den Kulturen Etrenas, trotz ihrer kümmerlichen Anzahl von gerade mal 1.798 Eretreaners. Für WortDefis steht der durch Perfektion und Chaos geschaffene Erfolg im Vordergrund, weshalb sie schon von klein auf lernen, sowohl Geist als auch Körper im Einklang zu stimmen. In jeder Situation behalten sie stets das große Ganze vor Augen. Eine Entscheidung fällen sie im Kollektiv, niemals alleine.

Alle anstatt einer!
Die Gemeinschaft gilt als höchstes Gut in der WortDefi-Gesellschaft, auch wenn, dies wegen ihrer rauen Art untereinander – noch mehr anderen gegenüber – kaum vorstellbar scheint. Geht es um Leben oder Tod, zieht ein WortDefi das Wohl der Mehrheit, als dem seinen vor.

Alte Weisheiten viel Erfahrung.
Niemand weiß seit wann WortDefis auf Etrena leben, selbst sie können es nicht genau sagen. Für sie ist Zeit nicht existent. Weshalb der eine behauptet, noch gar nicht geboren zu sein, der andere, seit Anbeginn der Zeit besteht und wieder ein anderer sich als niemals Sterbende aber auch niemals lebende Wesen sieht. Verworren und neben der Spur scheinen sie alle zu sein, doch an Intelligenz, Raffinesse und Scharfsinn mangelt es keinem. Die Geschichte der WortDefis reicht bis hin zur Entstehung des Planeten zurück. Sie liegen allen Kulturen um Wellen voraus, schließlich kümmerten sie sich als erstes Volk auf Etrena um die Natur und lernten diese zu verstehen. Ihr Wissen ist grenzenlos, ihre Ausstrahlung fesselnd und ihr Gespür für das Gleichgewicht phänomenal. In Katakomben ähnlichen Gewölbekomplexen treffen kleine sprachliche Einheiten – kurz auch KLESE – auf junge Wort Defis .  Dort trainieren sie Tag ein Tag aus, kommen an ihre Grenzen, bis sie aus sich selbst herauswachsen. Die Jugend würde verderben, würden sie von klein an die Vorzüge der Oberfläche kennen. Sie wären Überdruss gewohnt und somit nicht in der Lage, ihre Existenz und Aufgabe zu schätzen. Weshalb ihnen die tropischen Verhältnisse, die Vorzüge der Sonne und die der reichhaltige Natur verwehrt bleiben. Die Freiheit des Lebens, darf ein WortDefi erst mit dem Abschluss seiner harten Ausbildung schmecken. So entwickeln sich junge, unkontrollierte, Stimmungsschwankenden, naive WorteDefis zu selbst reflektierenden, eisernen, gütigen und vorausschauenden 1. Stab Träger heran. Die Ausbildung zum 1.Stab Träger dauert in der Regel zwischen 150 und 300 Jahre.

 

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Schwur der WikiDefi, verewigt auf einem Gemälde.                          Illustration: S.-L.W. & Kellepics

 

Einmal Stabträger immer Stabträger
Wer das harte Training in den Katakomben absolviert, erhält den Status des 1. Stabs. Das zieht eine Menge Verantwortung mit sich und gleichzeitig viele Aufgaben, die zu bewältigen gelten. Kurz gesagt, keine Freizeit für WortDefis. Mit dem Ende ihrer Ausbildung folgt ein fast unendliches Leben voller Analyse, hartem Training, Selbstreflexion, Sport und die Gemeinschaft. Alles andere entspräche nicht der WortDefi – Kultur. Weshalb jeder WortDefi nach seiner Ausbildung einen Schwur ablegt der besagt:

 

Ich bin WortDefi ___________ 1. Stab des Bezirks _________, mit der Sekunde meines Antritts verpflichte ich mich, jeder KLESE eine Bedeutung zu verleihen. Ich trainiere sie und bilde sie aus:  Zu einem mächtigen Wort, einen weisen Satz und einer edlen Sprache.

 

Ein gesprochener Schwur ritzt sich während der Aussprache in die Haut des WortDefis. So ist er gezwungen bis hin zu seinem Tod, dem Schwur zu folgen. Bricht er ihn, so bricht er auch sein Leben.

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