Psychographie – die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen!

 

Handeln, Fühlen und Denken, wir alle „tun“ es, doch wir leben es auf ganz unterschiedliche Art und Weisen aus.

Obwohl wir unser Leben meist auf ähnliche Art beginnen, zeigt sich schnell ein verschiedenartiges Naturell. Dietmar Friedmann teilte 1990 in seinem Buch „Der Andere“ nach jahrelanger Forschung, den Menschen in Sachtypen, Beziehungstypen und Handlungstypen ein. Friedmanns Arbeit basiert auf den Ergebnissen des Gründervaters der Persönlichkeitspsychologie, Gordon W. Allport. Der amerikanische Psychologe entwickelte im 20. Jahrhundert Methoden zur psychologischen Diagnostik.


Der Beziehungstyp

Ich will nur mal kurz die Welt retten, dann beschäftige ich mich mit mir!

Was, nur ein Projekt?  Nein, ich mach gleich mal drei! Ohhhh, die Welt ist so traurig – ahhh, jetzt ist sie wieder schön.

Kind Lächelt und symbolisiert Liebe. Gleich eines Beziehungstyp
Sensibel kümmert sich der Beziehungstyp um die Belange der Welt.     Foto: tCL

Eigenschaften des Beziehungstyps: fantasievoll, unzuverlässig, gefühlsbetont, unvorsichtig, verspielt, leichtgläubig, großherzig, optimistisch, verführerisch, kommunikativ, lebendig, mischt sich schnell ein, ideenreich, begeisternd, erkennt rasch Zusammenhänge und Relationen, verschwenderisch, vielseitig interessiert, unkonzentriert, emotional, ausdrucksstark, unpünktlich.

Er ist kommunikativ, kreativ, sagt zu allem ja und folgt seinen Impulsen – der Beziehungstyp. Man erkennt ihn an seinem großen Freundes- und Bekanntenkreis. Eine große Menschenmenge stellt für ihn kein Problem da. Der Beziehungstyp kann sich auf jede Person einlassen und ihr das Gefühl geben, besonders zu sein. Natürlich möchte auch er am liebsten ständig positives Feedback zu seiner Person bekommen, auch wenn er damit nicht hausieren geht.

Neuanfänge, unwahrscheinlich viele Interessen (wenn auch nur Oberflächlich) und unbeendete Projekte zeichnen den Beziehungstypen aus. Er probiert sich immer wieder neu aus, sehnt sich allerdings nach Normalität und Kontinuität. Diese erhält der Beziehungstyp allerdings nur schwer, da sein Verlangen nach neuen Reisen, Abenteuern und Abwechslung stärker lodert, als das, Geduld für eine Sache zu bewahren.


Umgang mit Beziehungstypen

So gehst du am besten mit ihm um:
Beziehungstypen brauchen viel Zeit und sehnen sich nach Interesse an ihren Themen und Problemen. Sie legen Wert auf offene, ehrliche und emotionale Kommunikation. Beziehungstypen sind kleine Dramaqueens, deshalb einfach dramatische Beziehungsszenen ignorieren. Es ist wichtig den Kontakt zu Beziehungstypen zu halten immer aktiv zu bleiben, wenn die Beziehung vertieft werden sollte.

Das bringt den Beziehungstypen aus dem Konzept:
Wer sich mit dem Beziehungstyp gut stellen möchte, sollte auf keinen Fall seine Schwächen in den Vordergrund rücken oder ihm seine nicht eingehaltenen Versprechen vorhalten. Das Zweifeln an seiner Kompetenz programmiert Konflikte vor. Unfreundliches Auftreten und lieblose Kommunikation stoßen den Beziehungstypen ab. Stellt er sich unbeholfen an, sollte man ihn nicht für dumm erklären.

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