Für die Serie „MomTeen“ erzählt Maren M. ihre Geschichte.

The CrazyLife Magazine interviewt vier junge Frauen auf der Bärenwiese. Sie teilen sich eine Gemeinsamkeit: junge Mutterschaft. Sie gehen mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, um mit dem Mythos der dummen, asozialen, naiven jungen Mütter aufzuräumen!

Da die Teenemütter die Privatsphäre ihrer Kinder und ihre eigenen schützen möchten, malen sie gemeinsam mit ihrem Kind, bis auf eine Ausnahme, ein Bild.

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Mein Sohn ist mein Geschenk, das ich hüte und schütze, so lange ich kann.                                        Foto: tCL

Die zweite Mutter nennt sich Maren und wohnt in Karlsruhe. Ihr braunhaariger Junge mit großen braunen Rehaugen erblickte vor knapp 1 ½ Jahren das Licht der Welt. Anders als die anderen heranwachsenden Mütter freut sich Maren um das Fortbleiben ihres Ex-Freunds. Sie und der Erzeuger ihres Sohns Davids führten eine langjährige Beziehung, in welcher Maren für Normalität sorgte. Er hatte nichts weiter als Partys feiern, Drogen und Chillen im Kopf. Die beiden lernen sich bereits mit 14 Jahre kennen, sodass Maren schon allein der Gewohnheit wegen mit ihm zusammenblieb.

Die Alkoholexzesse ihres Freundes trieben sie manchmal tagelang in den Wahnsinn, dennoch trennte sie sich nicht. Ihre Mutter würde heute noch mit ihrem alkoholkranken Vater zusammen sein, wäre dieser nicht tot. Vielleicht konnte Maren deshalb den Absprung erst mit der Schwangerschaft wagen. Als sie im dritten Monat erfuhr, dass sie ein Kind erwartet, machte sie Nägel mit Köpfen. Zu Hause packte sie ihr Hab und Gut zusammen, kontaktierte ihren Ausbildungsleiter, dass sie die Ausbildung kündige, und warte auf ihren Partner. Sie erzählte ihm von der Schwangerschaft und das sie ihn nie wieder sehen möchte, noch sollte er Kontakt, zu ihrem gemeinsamen Kind suchen. Auf keinen Fall lässt sie es zu, dass ein Mensch mit starken Problemen, ihr ungeborenes Kind auf irgendeine Art negativ beeinflusst.

Erst zog sie für eine Woche bei einer Freundin ein und später in eine 200 km entfernte Mutter-Kind-Einrichtung. Weit weg von ihrer alten Heimat. Seit zwei Jahren konzentriert sich Maren M. auf ihren Sohn, ihr Studium und vor allem sich selbst.

„Mein Sohn ist das Beste was mir passieren konnte. Klar er war nicht geplant und hätte ich die Pille an diesem einen Tag nicht vergessen, wäre er wohl heute nicht hier. Ich habe immer aufgepasst und ohne Kondom oder sonstige Verhütung nie mit meinem Partner geschlafen. Nun liegt anstatt meinem Partner David an meiner Seite. Wunderbar, denn er lässt mich wieder erinnern worauf es eigentlich im Leben ankommt. Nun verfolge ich wieder Ziele und versuche mit meinem Sohn Träume zu erfüllen“, erzählt Maren M. im Interview.

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