In Deutschland machen 3,8% der Geburtenrate Teenagerschwangerschaften im Jahr 2015 aus. 10.881 junge Frauen im Alter von 16-19 bringen ein Baby zur Welt.

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Die Jugend bricht Grenzen um zu sehen, ob die Struktur hält.                                                         Foto: Archiv

Ach ja! Das Teenageralter, die wohl aufregendste Zeit im Leben eines Menschen. Vorbei die Zeit der vollkommenen Abhängigkeit den Eltern gegenüber und Hallo zur wilden Entdeckungsreise. Als Jugendliche lernen wir unsere Persönlichkeit kennen und entwickeln unsere Veranlagungen wie auch Fähigkeiten. Mom und Dad liegen nicht mehr mit allem im Recht und die eigene Meinung gewinnt an Bedeutung. Natürlich treten auch Sehnsüchte und Bedürfnisse an die Oberfläche, die bis dato sinnlos erschienen. Kein Kind im Alter von 6, 7, 8 oder 9 Jahren kommt auf die Idee einer Freundin oder einem Freund einen tiefen Zungenkuss der Zuneigung wegen, zu geben. Ein Kind interessiert sich für solche Begierden nicht. Es drückt seine Gefühle im Spiel oder anderen Formen aus. Das ändert sich mit Beginn der Pubertät. Da reicht die „platonische“ Nähe zu einem Menschen nicht mehr aus. Die Hormone spielen verrückt, Strukturen brechen zusammen, Gewohnheiten lösen sich auf und der bisher von Eltern in Schach gehaltene Eigenwille kommt zum Vorschein. Eine kolossale Mischung, die das ganze Umfeld beeinflusst.

Jugendliche brechen aus und testen Grenzen.

Alles gut und alles ganz normal. Schließlich darf man sich selbst spüren lernen und verstehen, weshalb Grenzen einen Sinn machen. In vielen Fällen gelingt es Eltern, Ruhe und Contenance zu bewahren. Doch bei so machen Aktionen, stehen Eltern kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Wie zum Beispiel dann, wenn das Kind mit der einen Nachricht nach Hause kommt: Ich bin schwanger!

Na Masel tov nicht wahr?
Nur wenige Eltern packen bei der Nachricht einer Teenagerschwangerschaft Luftballons aus und stellen den Sekt ins Kühlfach. Die Mehrheit reagiert geschockt und konfrontiert die werdende Mutter mit unzähligen Fragen.
Warum hast du nicht aufgepasst? Warum schläfst du in deinem Alter schon mit einem Jungen? Was zum Henker hast du dir dabei gedacht und wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Während die Eltern der werdenden Teenagermutter, ihr Kind den Abgrund zusteuern sehen, hofft das junge Mädchen, einfach nur die Geburt zu überstehen. In anderen Fällen geraten junge Mütter jedoch in Panik, treiben den Fötus ab oder geben ihr Kind nach der Geburt zur Adoption frei. In einem Interview von „the CrazyLife Magazin“ zum Thema: „Zwischen Teene und Mom“, berichten vier junge Mütter ihre Geschichte. Dabei erklären sie, wie es zur frühen Schwangerschaft kam und wie sehr diese ihr Leben veränderte.

„Wir hofften in unserm Kind – wenn schon nicht in unseren Partnern oder Familien – die Liebe zu finden, die wir immer erleben wollten. Wir hofften, dass wir durch unsere kleinen Menschen, die wir versorgen, lehren und leben schenkten uns dieselben Gefühle zurückgeben. Ein Kind kann nicht anders als seine Eltern lieben“, fassen sie im Gespräch zusammen.

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