Menschen, der Filmgeschichte 

In der neuen Serie “Crazys Movies” vom Crazylife Magazin dreht sich alles rund um die Kunstform Film. Von der Filmgeschichte, bedeutende Event-Movies bis hinzu Pioniere, die den möglich machten und weiterentwickeln.

Erfahre von Fakten, die du vorher wahrscheinlich nicht kanntest! Eigne dir jeden Donnerstag Filmwissen an mit Crazys Movies.

Die Serie beginnt mit Thomas Alva Edison. Was hat der Erfinder der Glühbirne mit dem Film gemein? 


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Er begeistert Zuschauer, Macher, Künstler, Länder und Regierungen, mit dem Film können wir Menschen sehen, die schon längst von uns gegangen sind. Wir können Geschichten weitertragen, die Leben verändern und von fernen Welten berichten, die wir sonst niemals kennengelernt hätten. Der Film beeinflusst unser Denken, Handeln ja sogar unsere Beziehungen. Durch ihn träumen wir, verändern unsere Meinung und lernen dazu. Die Macht des Filmes ist atemberaubend und erst dadurch möglich, dass Menschen ihren Verstand nutzen, um ihrer Zeit voraus zu sein. 

Der Mensch, der sich nicht entschließen kann, die Gewohnheit des Denkens zu kultivieren, bringt sich um das größte Vergnügen des Lebens.

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Amerikanischer Erfinder und Unternehmer (11. Feb 1847 – 18. Okt 1931) Foto: Wikipedia

Wer es nicht wagt höher und weiter zu denken und dieses versucht in die Tat umzusetzen, verpasst unendlich vielen Möglichkeiten. Zumindest dachte sich das Thomas Edison. Der Erfinder und Unternehmer der Industrialisierung zählt zu den Pionieren der Filmgeschichte.

Mit seinem Kinetoskop half er dem heutigen Film die ersten Schritte zu gehen. Der Erfinder der Glühbirne wünschte sich ein Gerät, das bewegte Bilder abspielte. Nach dem Motto „Dein Wunsch ist mein Befehl“ setzten sich die Wissenschaftler und Ingenieure bei Edison zusammen und kreierten den Kinetoskop. Die Erfindung war erstmalig in der Lage kurze Filme ( aneinander gereihte bewegte Bilder) abzuspielen. Auch wenn Edison oft als Erfinder des Kinetoskops gilt entstand der Guckkasten aus dem Kopf des schottischen Ingeneurs William K.L. Dickson. Der Name Kinetoskop setzt sich aus den griechischen Worten κίνησις (kinesis) = Bewegung und σκοπεῖν (skopein) = betrachten/sehen zusammen.

 

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Das erste Filmstudio 1892 in New Jersey von Edison und Dickson.

Im ersten weltweiten Filmstudio „Black Maria“ wurden die Filme für das Kinetoskop gedreht. Das Filmstudio wurde 1892 von Edison und seinem Kinetoskop Ingenieur Dickson gegründet und in West, Orange New Jersey erbaut. Dabei entstanden kurze Single-Shot-Aufnahmen, die leicht bekleidete Frauen und Männer zeigten sowie kurze Filmchen bei einer Maximallänge von 25 Sekunden.

Für das Kinetoskop entwickelten Filme:

  • Dickson Greeting

  • Carmencita

  • Fred Ott´s Sneeze

Um die Filme abzuspielen verwendet das Kinetoskop von George Eastman patentierte und John Wesley Hyatt Zelluloid-Filme auf Rollen. Anstatt Glasplatten verwendeten die Entwickler Zelluloid als Ausgangsmaterial für den Träger einer Bildschicht, also der Schicht, die den Film speichert. Auch wurde der fotografische Film mit Zelluloid gerne Nitrofilm aufgrund seiner äußerst explosiven Zusammensetzung genannt. Sogar die Deutsche Post weigerte sich bis 1951 Filme aus Zelluloid zu transportieren.

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Ein Mann schaut sich ein Kurzfilm über das Kinetoskop an. Der Guckkasten wurde 1894/1895 von Thomas Edison veröffentlicht. Foto: Wikipedia

Viel zu gefährlich wäre ein Transport gewesen, denn schon eine leichte Hitzequellen reichten aus, um den Film in die Luft zu jagen. Dennoch konnten mittels der Zelluloid-Filme erstmals Filme am New Yorker Brodway angesehen werden. Bei dieser grandiosen Innovation nimmt man doch auch gerne ein brennenden Raum oder Filmmünzkasten in Kauf.

 

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