Besinne dich, Meditation, Reflexion, Umgang mit Gefühlen, Peace and Love,
Spiritual Thursday

Tue, was dich glücklich macht!

Wie gehe ich mit Gefühlen um? Wie lerne ich mich selbst zu akzeptieren und auf meine Meinung zu hören? Diese und weitere Fragen behandelt der heutige aber auch zukünftige Artikel.

Heute steht die Wut und Trauer im Fokus. Nächste Woche Donnerstag geht es weiter mit Depression und Angst.

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Jeder Mensch hat eine Meinung und leider auch zu dem Leben anderer. Im Grunde ist das gar nicht weiter schlimm – im Gegenteil. Die Gedanken anderer helfen dir eine andere Perspektive zu deiner Lebenssituation zu erhalten. Doch was, wenn die Auffassungen anderer dich so sehr beeinflusst, dass du weder weißt wo oben noch unten ist oder deinen Weg aus den Augen verlierst.

Du allein gehst deinen Weg

Kein Mensch erfährt das Leben, wie du es erfährst. Keiner spürt die Gefühle, die du in dir trägst. Keiner weiß, weshalb du dich für einen bestimmten Weg entscheidest. Auch wenn deine Mitmenschen deine Handlungen aus einer anderen Perspektive sehen, können sie nicht in dich hineinschauen. Es hat seine Gründe, weshalb du bist wie du bist. Du musstest in deinem Leben Tiefen überwinden und Höhen erklimmen. Dazu war eine Menge Mut, Liebe, Offenheit sowie Vertrauen notwendig. So gab es Situationen, die du alleine aushalten musstest aber auch Ereignisse, die du mit anderen teilen durftest.

Immer wieder begleiten dich Menschen auf deinem Lebensweg. Liebende, Feinde, Bekannte aber auch Familienmitglieder stoßen auf deinem Pfad dazu und helfen dir Steine aus dem Weg zu räumen, schwierige Pfade mit Leichtigkeit zu überwinden und anzuhalten, wenn du rasend auf der Überholspur an allem vorbeiziehst. Das ist schön und wichtig, doch letztendlich musst du alleine die Zielgerade überschreiten und deiner Bestimmung entgegen treten. Wie diese Bestimmung (Lebensziel) ausschaut weißt letztendlich nur du allein. Selbst deine Eltern können dir nicht sagen, wohin dich dein Leben führen wird. Sie werden irgendwann dahinscheiden und dich alleine in der Welt zurücklassen. Weshalb du zwar auf ihren Rat hören darfst, aber nicht für sie leben sollst. Deine Eltern, Freunde, Bekannte können dir mit Tipps und Tricks zur Seite stehen, du allein musst dich aber damit zufrieden geben. Alles was du tust darf sich daher für dich stimmig anfühlen.

Motivationsrede für deine innere Kraft

Gehe nicht über deine Grenzen – achte auf dein Gefühl

Auch wenn dir vielleicht niemand beibrachte auf dich selbst zu hören, weiß dein Körper, Verstand und Gefühl am besten, was für dich richtig ist. Achte auf deinen Körper, wenn du in eine neue Situation gehst. Höre auf dein Gefühl, wenn du eine Entscheidung treffen musst. Es sagt dir welchen Weg du gehen sollst. Wie das funktioniert? Ganz einfach:

Spürst du Wut – also ein Kribbeln in deinen Händen, einen warmen Kopf und den Wunsch etwas einzureisen/kaputt zu schlagen – ziehe dich zurück. Wut ist ein Zeichen dafür, dass eine Situation oder eine Person über deine Grenzen gestiegen ist. Um unkontrollierte Wut zu vermeiden atme tief ein und aus. Setze dich an einen ruhigen Ort und spüre in dich hinein. Was hat zur Wut geführt? Welche Worte haben dich verletzt? Welche Ereignisse passten nicht in deine Planung?

Sobald du in dich gegangen bist und verstehst wodurch deine Wut entstanden ist kannst du beginnen Lösungsstrategien zu entwickeln. Überlege dir hierfür welche Handlungen du das nächste Mal anders machen möchtest, ob du noch zu gewissen Personen Kontakt aufrecht halten möchtest und welche Situation du in Zukunft meidest.

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Foto: Latifa A. Warrelmann

Spürst du Traurigkeit in Form von Tränen, Erschöpfung, Müdigkeit, das Bedürfnis dich unter einer Decke einzumummeln – suche dir jemanden zum reden. Traurigkeit ist ein Zeichen von Verletzung und Verlust. Die Trauer möchte dir zeigen, dass du gerade verletzt wurdest oder etwas Wichtiges aus deinem Leben verschwand. Lasse die Traurigkeit zu, indem du dich mit der Situation/Person auseinandersetzt. Gestehe dir deine Verletzung ein. Versuche auf keinen Fall die Starke/den Starken zu spielen. Das führt nur zur Unterdrückung der Traurigkeit und kann zu Lungenproblematiken, anhaltenden Depressionen, Stimmungsschwankungen und unkontrollierten Gefühlsausbrüchen sowie irrationalem Handeln führen. Es ist ein großes Zeichen für Stärke, wenn du dich deinem Schmerz stellst, ihn zulässt und loslässt. Klar, das tut weh, ist unangenehm und am liebsten würdest du im Erdboden versinken, doch bedenke, das Gefühl ist nur temporär. Wie auch Wut, Freude, Hoffnung, Depression, Scharm und Angst kann die Trauer sobald du dich ihrer annimmst genauso schnell gehen, wie sie gekommen ist. Vergiss nicht: eine durch Verletzung entstandene Lücke im Herzen schließt sich nicht durch Freude, sondern indem du Trauer zulässt. Denn durch die Akzeptanz deines Schmerzes kannst du schließen, was dich einst zerbrach. Das ist ein Prozess, vor allem bei Tiefen Wunden. Nimm dir daher Zeit. Lasse immer wieder ein Stücken Schmerz zu, sodass es dich nicht umhaut. Sei gnädig mit dir selbst.

Hier ein paar Mediationen, die dir helfen Wut und Trauer zuzulassen, viel Spaß und Befreiung dabei:

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