Cover für den Beitrag was ist Social Media mit Periscope
Crazys Social Media

Was ist Social Media – Periscope


Sich live mit Freunden unterhalten, der Welt zeigen, wie andere Orte ausschauen und seine Gedanken mit Fremden teilen, das ist mit Periscope möglich. 

Social Media soll als digitale Kommunikationsmöglichkeit helfen sich schneller in der Welt zu vernetzten. Gesellschaften können in der Internetwelt gefestigt und aufgebaut werden. Mehr noch seit mehr als 15 Jahren treten Menschen in Kontakt, die sich ohne Social Media niemals kennen würden. Ob Fluch oder Segen zeigt sich und liegt vor allem im Auge des Nutzers. Doch haben sich bereits jetzt schon, wo doch das Internet in den Kinderschuhen steckt, verfeindete Lager gebildet. So ist die eine Seite der Meinung das Internet mit seinen Social Media Plattformen hindere den Homo Sapiens an echten gemeinschaftlichen Begegnungen, während die anderen Instagram, Facebook und Co. als einzigartige Werkzeuge der Verständigung sehen.

Crazy Life sieht sich in der Mitte der beiden Lager, schließlich birgt Social Media – wie alles andere im Leben – Freuden aber auch Tränen. In der Serie „Was ist Social Media?“ werden unterschiedliche Plattformen genauer unter die Lupe genommen, sodass ihr selbst entscheiden könnt, ob sie eurer Kommunikation dienlich sind oder nicht. 

Nächste Woche (26.12.2018) wird Instagram näher unter die Lupe genommen. 


Diese Bild zeigt das Cover einer Frage. Auf dem Foto abgebildet ist das Periscope-Logo zusammen mit seinem Leitspruch: "Entdecke die Welt, indem du Live-Videos anschaust und kreierst.  Das Bild soll auf den folgenden Text zur Frage: Was ist Periscope? vorbereiten.
Foto: Latifa A. Warrelmann

Periscope ist eine von Twitter im März 2015 gekaufte App. Als Live-Streaming kaum bekannt und von wenigen genutzt wurde, brachte der Kurznachrichtendienst Twitter Persicope auf den Markt. Das Ziel: sich jederzeit und überall live schalten. So sollten Firmen, Freelancer, Künstler aber auch privat Personen die Möglichkeit bekommen ihre Inhalte mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen. Unkompliziertes Broadcasting, ein öffentlicher Chat und Videoübertragung in Echtzeit sorgten für über 50 Millionen Downloads der App. Zu Beginn konnten Jugendliche ab 14 Jahren Periscope nutzen, doch wegen diverser Vorfälle ist die Nutzung lediglich Volljährigen vorbehalten. 

Foto: Latifa A. Warrelmann

Periscope wird vor allem in seinem Ursprungsland USA verwendet. Von Immigranten entwickelt, bleibt die Social Media Applikation in den Händen von Minderheiten. In Europa nutzen die wenigsten Periscope. Warum auch? Sie können die Live-Funktionen von der Konkurrenz benutzen. Warum sollte man sich mühselig ein neues Netzwerk aufbauen oder seine bestehenden Kontakte für Periscope gewinnen, wenn es auch bei Instagram, Snapchat, Facebook und Co. ein Button für Liveübertragung gibt? In anderen Ländern, sehen die Menschen das anders. Gerade Japan, China und arabisch sprachige Länder nutzen die Möglichkeiten von Periscope. Denn durch die App können sie Nachrichten verbreiten und Menschen in ihr wahres Leben mitnehmen. Aber was macht Periscope so beliebt/unbeliebt? 

Wie sieht es in der Realität aus?

Tummeln sich in der großen Live-Stream Welt von Periscope tatsächlich nur Fakes?

Tatsächlich recherchiert man ein wenig findet man schnell heraus, das die Twitter-App einen schlechten Ruf genießt. 2015 & 2016 machte Periscope Schlagzeilen. Nicht etwa wegen seiner tollen Funktionen, sondern wegen Gewalttaten, die der Welt zur Schau gestellt wurden. Jugendliche in Rage, Erwachsene auf Alkohol und Drogen zeigten sich während Vergewaltigungen. Sie ließen die ganzen Welt an ihren kriminellen Machenschaften teilhaben. Likes für missbrauchte Frauen, verprügelte alte Menschen oder Einbrüchen.  Auch Menschen, welchen sonst keine Bühne geboten wird loggen sich regelmäßig in Periscope ein. Denn dort findet ein Junge ohne Freunde, schnell die Aufmerksamkeit, die er schon lange wünschte. Einfach Live gehen über Sorgen sprechen und schon kommentiert eine wahrscheinlich weibliche Userin das gesprochene mit den Worten: „Mach dir nicht`s draus! Alles wird wieder gut. Ich mag deine Haare!“ Schon zaubert sie ihm damit ein Lächeln ins Gesicht. Ist das nicht wunderbar?

Während die einen versuchen mittels dramatischen Geschichten und gewaltvollen Aktionen Aufmerksamkeit zu erhaschen, wollen die anderen Periscope zu seinem ursprünglichen Verwendungszweck gebrauchen.  So tummeln sich auch Musiker, selbständige Journalisten, Nachrichtensender und Lifestyleblogger auf der Plattform und schenken der Twitter-App einen Hauch Seriosität. 

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Weltkarte und Herzchen – die Funktionen auf Periskope

Mit dem Weltkarten Widget kann man jeder Zeit erkennen ob und welche Personen gerade online sind. Praktisch den mit der Weltkarte von Periscope findet man nicht nur Personen in der Region, sondern auf dem ganzen Globus. So lassen sich einfach neue Broadcaster finden. 

Die Herzchen und Superherzen

Herzen, Daumen, Emojis kaum ein Socialmedia Plattform kommt ohne Piktogramme aus, welche die User bewerten.
Es geht um gesehen und gesehen werden. Der User mit den meisten Herzen, Superherzen, Megaherzen oder sonstige animierten Piktogramme erntet Beliebtheit.
Umso mehr Herzen und Superherzen ein Brodcaster durch seine Videos verdient, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, das sein Video als erstes in der Vorschau angezeigt wird.
Doch nicht nur das! Wie auch in den großen Plattformen Facebook, YouTube und Instagram verdient der Brodcaster reales Geld mit der Liebe seiner Follower. Wie das?
Ganz einfach: Der Follower kauft sich über den App-Store oder Twitter-Account eine bestimmte Anzahl von Superherzen, Herzen und Co. natürlich für echtes Geld. Diese verteilt er dann seinen Lieblings Video-Streaming Account. Ab einer bestimmten Menge kann dann der mit Herzen Beschenkte, seine Geschenke in Euro, Dollar oder sonstiger Währung umtauschen.

Foto: Latifa A. Warrelmann

Urheberrechtsverletzungen und Prostitution bei Periscope?

In der Tat…

… tummeln sich leichtbekleidete Frauen auf Periscope, die nur ein Ziel verfolgen: Ihre Follower auf andere Kanäle ziehen oder ihnen gar das Geld mittels Herzen aus der Tasche zu ziehen. Frei nach dem Motto: „Du darfst mich sehen aber nur, wenn du mir dein Herz schenkst und das mein Lieber, kostet eine menge Geld!“Was früher mal die Sportkanäle waren, die ab einer bestimmten Uhrzeit leichtbekleidete Frauen zeigten, die Geld für ihren virtuellen Strip verlangen sind heute leider Plattformen wie Periscope.

Sportübertragungen für umme!

Wenn es um Sportübertragungen geht, dann liegt das Recht meist bei Sendern, welche die Übertragungsrechte erworben haben. Natürlich bietet sich eine Plattform wie Periscope an diese Gesetze zu umgehen und Sportveranstaltungen live mit dem Handy zu übertragen. Sicherlich freut sich so manch einer um die kostenlose Übertragung seiner Lieblingsveranstaltung – auch wenn vielleicht verpixelt. Schließlich sind viele der Meinung: „Was koi Geld koscht kann ma a anehme! So ischs nedde!“ Viele verzichten auf HD-Qualität und ziehen ein kostenloses Video vor. Warum auch nicht?

Die Idee hinter Periscope ist für 2015 auf jeden Fall bewundernswert, allerdings sind zu wenig aktive ernsthafte User unterwegs, weshalb die App von Trollen, Facts, Prostituierten und Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen überfüllt ist. Für Kinder und Jugendliche ist die Twitter-Application nichts und auch für Firmen oder Selbständige gibt es mittlerweile zahlreiche Kanäle, die Periscope überflüssig machen. 
Doch das ist nur meine Meinung, was hältst du von Periscope?

Hast du die App schon einmal ausprobiert oder möchtest du es einmal versuchen? 

Schreibe doch in die Kommentare deine Erfahrungen. Freue mich von dir zu lesen. Peace and Love und eine wunderschöne Zeit in der Social Media Welt. 

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