Frau und Mann stehen sich gegenüber, der eine möchte, der andere schweigt.
Viele Paare wünschen sich mehr Sex. Vielleicht geht ihr Wunsch in Erfüllung, durch ein offenes Gespräch. Foto: Archiv

 

Mein Name ist Mike, ich bin 42 Jahre alt und betrüge meine Frau mit einer Prostituierten! Seit 12 Jahren bin ich verheiratet. Ich liebe meine Frau, ich sehe sie noch immer aus den Augen eines verliebten Mannes, doch seit Jahren möchte sie keinen Sex mehr mit mir.

Laut der Gewerkschaft Verdi besuchen täglich 1,2 Millionen Männer in Deutschland Prostituierte.

Wie sehr sehne ich mich nach ihren Küssen, ihren Berührungen und ihrem Körper. Beginne ich sie sanft am Hals zu küssen, weil die Lust in mir steigt, blockt sie meine „Anwerbungsversuche“ ab. Ihr sei nicht danach, ihr Kopf schmerzt oder irgendeine andere Sache plagt sie. Kommt es mal zum Akt der „Liebe“, liegt sie in aller Selbstverständlichkeit regungslos da, wie eine zu Fleisch gewordene Puppe. Mehr des Triebes wegen, als der Leidenschaft dringe ich in sie ein. Danach liegen wir beide stumm nebeneinander, bis einer von uns aufsteht, um sich den Schweiß vom Leibe zu waschen. Wir sehen uns nicht mehr in die Augen, reizen uns nicht mehr mit Blicken, wir gehen einfach unseres Weges, als sei nichts gewesen.
Grausam, unser Feuer schlief ein und das bereits kurz nach der Hochzeit. Dabei ließen wir es früher auf alle erdenklichen Arten krachen und gingen unsern Fantasien nach.

Das Ergebnis einer Marktforschungsstudie von MAFO bestätigt: Jeder Vierte in Deutschland ist unglücklich. Vor allem Frauen und Männer zwischen 31 und 45 Jahren zählen zu den betrübten Deutschen.

Ich möchte sie nicht betrügen, ich möchte sie aber auch nicht verlassen. Sie ist die Mutter meiner Kinder und die Frau, die ich vor 13 Jahren auf Knien bat, für immer mein zu sein. All das schätze und liebe ich, doch auch ich habe Bedürfnisse. Manchmal durchströmt mich die Lust, sodass ich ins Badezimmer schleiche und mich mit meinen fünf Fingern selbst zum Höhepunkt stimuliere. Das ist okay, für den Moment, doch auf die Dauer einfach nur ermüdend und frustrierend.

 

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Ein Freier und eine Prostituierte im Gespräch.                           Foto:Archiv

61 % der Männer und 50 % der Frauen einer #Sex-Report-Studie in Deutschland wünschen sich mehr Geschlechtsverkehr! 56.000 Männer und Frauen plauderten im Rahmen einer Sexual-Studie im Internet über Ihr Sexleben. Die Deutsche Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung setzt sich mit Themen wie Untreue, wechselnde Sexualpartner, sexuelle Gewohnheiten und Vorlieben auseinander. Näheres auf der Homepage der DGSS oder in diesem Artikel der fem.com

Seit einiger Zeit besuche ich Angie. Sie arbeitet als Prostituierte und bietet sich und ihre Dienste online an. Sie ist keine von diesen Frauen, die Tag ein Tag aus zehn Freier oder mehr bedient. Nein, Angie schläft nur mit wenigen Männern, eigentlich nur mit mir. Sie bekommt ein großzügiges Taschengeld, mehr als sie verlangt, schließlich leistet sie sehr gute Dienste. Wann immer ich sie anrufe, nimmt sie sich Zeit für mich. In einem atemberaubenden Outfit, das mir jedes Mal die Sprache nimmt, schließt sie mich in ihre Arme. Nichts geht bei ihr nach Plan, alles verläuft nach Lust. Mein Alter stört sie nicht, gut so, denn ich störe mich auch nicht an ihrem. Im Gegenteil ich genieße ihre Jugend, Lockerheit und Sinnlichkeit. Irgendwie erinnert sie mich an meine Frau damals. Ja manchmal denke ich sogar an die Mutter meiner Kinder, wenn ich in Angie eindringe. Dann scheint es, als würde ich die wunderschönen Locken meiner Frau ansehen und nicht die, der jungen Frau. Die kleine zierliche Hobbyprostituierte erfüllt mir jeden Wunsch von meinen Lippen, sodass ich zu Hause entspannter und gelassener lebe. Meine Frau freut es und mich auch, so sehr, dass wir uns mittlerweile wieder öfter miteinander vereinen.

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